Kirchengemeinde Barthelmesaurach
Finanztransaktionssteuer

In unserer Kirche liegt eine Unterschriftenliste aus für eine Finanztransaktionssteuer. Dazu informiert die Landeskirche folgendermaßen:

Mehr Stabilität und soziale Gerechtigkeit

Zwar erlebt Deutschland gerade ein beachtliches Wirtschaftswachstum. Doch kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass rund vier Jahre nach dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise alles andere als stabile Verhältnisse herrschen.

Eine der Hauptursachen der Krise, nämlich hochspekulatives Geschäftsgebaren an den Finanzmärkten, ist nach wie vor nicht eingedämmt. Namhafte Experten fordern daher die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS). Bei einer Anhörung vor dem Deutschen Bundestag im Mai 2010 kamen sie zu dem Schluss, die FTS habe die günstigste Wirkung für die Stabilität von Finanzmärkten. Zudem könne sie am besten dazu beitragen, dass die Finanzmärkte wieder stärker ihre wichtigste Funktion erfüllen, nämlich Geld für die Realwirtschaft bereit zu stellen.

Durch die FTS würde jede einzelne Transaktion mit einem sehr geringen Steuersatz belegt:Experten diskutieren über einen Umfang von 0,01 bis 0,05% Diese geringe Marge würde mittel- und langfristige Investoren nicht behindern, wohl aber die allein kurzfristigen und hochgradig risikobehafteten Wertpapiergeschäfte.

Auch der Landeskirchenrat und die Diakonie befürworten die Einführung einer FTS. Denn es kann uns als Kirche und Diakonie nicht gleichgültig sein, wenn infolge von Milliardenausgaben für die Rettung des Finanzsystems der Staat immer weniger Mittel hat, um in dringend benötigte soziale und kulturelle Aufgaben oder in den Klimaschutz zu investieren.

Darum unterstützt der Landeskirchenrat die bundesweite Kampagne „Steuer gegen Armut“!

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung. Es geht auch eine Online-Abstimmung schnell und einfach unter www.bayern-evangelisch.de/stabilitaet.

https://www.elkb.de/hf_uebergreifend/Banner_Transaktionssteuer.zip