Kirchengemeinde Barthelmesaurach
In Kammerstein und Menyamya

Ihr Pfarrer ist öfter mal weg – klar er ist ja Klinikseelsorger und somit mindestens 3 mal die Woche im Stadtkrankenhaus in Schwabach.
Seit 1.Oktober darf er Kammerstein vertreten. Das Pfarrersehepaar Bek-Baier ist nach Rothenburg ob der Tauber. In Kammerstein sind Gottesdienste und Kasualien (Taufe/Hochzeit/Beerdigung) zu halten, Kirchenvorstandssitzungen zu leiten, die Renovierung des Pfarrhauses zu begleiten und die Gruppen und Kreise in ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Kirchenvorstand und die Mitarbeiter sind sehr selbstständig, sodass ich alle mögliche Hilfe erhalte. Dank der gemeinsamen Sekretärin, Anna Winter, ergänzt sich auch manches. Die Aussichten auf eine schnelle Besetzung der Pfarrstelle sind nicht schlecht, mehrere Bewerber haben sich umgesehen. Allerdings könnten sie nicht gleich ins Pfarrhaus einziehen, sondern müssten eine Zwischenlösung akzeptieren – mal sehen, wer sich darauf einlässt.
Zusätzlich bin ich Dekanatsmissionspfarrer, d.h. ich habe die Kontakte zu den Partnerdekanaten in Usa River/Tanzanzia und Menyamya/Papua-Neuguinea zu betreuen. Im Mai 2010 war der Dekan von Menyamya, Joshua Netta, bei uns zu Gast und hat uns mit seiner Freundlichkeit und seinem bescheidenen Auftreten beeindruckt. Uns war von Anfang an klar, dass wir einen Gegenbesuch planen, allein schon um zu verdeutlichen, dass auch wir die Partnerschaft tragen. So werde ich den ganzen Februar mit dem Besuch in Neuguinea verbringen, allein der Flug benötigt schon 6 Tage. Im Pfarrhaus brennt trotzdem Licht, weil die Familie ja da ist.
Eines muss 2012 leider ausfallen: Die Bibelstunden auf den Dörfern – in all der Vor- und Nachbereitung werde ich das nicht schaffen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Pfr.Ekkehard Aupperle
P.S.: Wenn mir jemand finanzielle Mittel anvertrauen will, die direkt der Gemeinde im Hochland Papua Neuguineas zukommen soll, nehme ich das gerne mit. Wir sammeln besonders für Schulgeld der kirchlichen Mitarbeiter. Die Reise selbst bestreiten wir (Richard Gelenius und Sabine Baier) aus eigenen Ersparnissen; die Landeskirche und das Dekanat greifen uns etwas unter die Arme mit einer kleinen Unterstützung.